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Geruchsbehandlung

Photoionisation, Fotooxidation, Additive Air, Geruchsbehandlung

Die Neutralox Umwelttechnik GmbH hat sich mit Verfahren der physikalisch-chemischen Abluftreinigung, auf die Behandlung von Abluft und Gerüchen aus der Abwasserreinigung spezialisiert.

Die Sammlung, der Transport und die Behandlung von Abwasser sind mit Geruchsemissionen verbunden. Gerüche stellen jedoch i.d.R. nur dann ein Problem dar, wenn Gebäude nahe der Emissionsquelle stehen. Die TA-Luft fordert „Soweit in der Umgebung einer Anlage Geruchseinwirkungen zu erwarten sind, sind die Möglichkeiten, die Emissionen durch dem Stand der Technik entsprechenden Maßnahmen weiter zu vermindern, auszuschöpfen.“

Die Art der Geruchsemissionen kann relativ stark variieren. Im Bereich der Abwasserableitung werden Geruchsemissionen durch anaerobe Verhältnisse begünstigt. Verweilzeit und Temperatur, Sulfat und Sauerstoffkonzentration, Konzentration an organischem Material und Turbulenzen beeinflussen die Emission von Gerüchen. Abwasserpumpstationen sind daher häufig mit Geruchsbehandlungsanlagen auszustatten. Auf Kläranlagen treten Geruchsemissionen vor allem im Bereich der mechanischen Reinigung und in der Schlammbehandlung auf.

Schwefelwasserstoff (H2S) ist ein bekannter und häufig angeführter Stoff zur Beschreibung von Geruchsemissionen. H2S entsteht durch die biologische Reduktion von organischen Schwefelsubstanzen und Proteinen unter anaeroben Verhältnissen. H2S ist farblos, potentiell giftig und wird üblicherweise mit einem Geruch von faulen Eiern charakterisiert. H2S ist korrosiv und schon in geringen Konzentrationen geruchsintensiv. Ein Geruch von faulen Eiern kann auf Kläranlagen jedoch nur selten festgestellt werden. Der Grund ist, das Geruchsemissionen auf Kläranlagen nicht nur H2S, sondern auch viele andere organische und anorganische Substanzen enthalten. H2S kann dabei ggf. als Leitparameter oder Indikator verwendet werden, aber nicht zur Beschreibung aller Gerüche.

H2S tritt häufig in Verbindung mit Dimethyl Sulfid (DMS) und Merkaptanen auf. Die letztgenannten haben geringere Geruchsschwellen als H2S und stellen in Bezug auf die Geruchsproblematik daher häufig das größere Problem dar. Indole und Skatole sind für die typischen Fäkalgerüche verantwortlich. Ammoniak steht häufig mit der Schlammbehandlung in Verbindung.

Die in der Literatur angegebenen Geruchsschwellen gelten i.d.R. nur für die Einzelstoffe, nicht für die Stoffe als Teil einer komplexen Geruchsfracht, so wie sie auf Kläranlagen angetroffen werden. Ein Einzelstoff kann immer nur als Indikator eines Geruchs angesehen werden. Die Beschreibung eines Geruchs erfolgt in der Regel mit Hilfe einer dynamischen Olfaktometrie nach DIN EN 13725.

Die TA-Luft fordert: „Sofern eine Emissionsbegrenzung für einzelne Stoffe oder Stoffgruppen, z.B. für Amine, oder als Gesamtkohlenstoff nicht möglich ist oder nicht ausreicht, soll bei Anlagen mit einer Abgasreinigungseinrichtung die emissionsbegrenzende Anforderung in Form eines olfaktometrisch zu bestimmenden Geruchsminderungsgrades oder einer Geruchsstoffkonzentration festgelegt werden.“

Eine Ableitung der Geruchsstoffkonzentration aus der gemessenen H2S-Konzentration ist nicht möglich. Zu verschieden kann die Zusammensetzung der Geruchsfracht sein.

Als Zielwert einer Geruchsbehandlung werden häufig 500 GE/m³ angesetzt. Dieser Wert wird z.B. für Abgasreinigungseinrichtungen für Klärschlammtrocknungsanlagen vorgeschrieben. Dieser Wert muß am Austritt der Geruchsbehandlungsanlage eingehalten werden und ist i.d.R. ausreichend um in der Umgebung der Kläranlage eine zusätzliche Geruchsbelastung zu vermeiden.